Im Rausch der Farben

Hoch lebe unser König

Schalalala, Schalalala. Schützenfest in Nehden! Endlich ist es soweit, das traditionelle Lager-Schützenfest stand auf dem Plan. Nachdem am Vormittag erstmal ausgeschlafen wurde und ein Brunch zum ausgiebigen Frühstück einlud, hieß es am Nachmittag: Kompanie stillgestanden – das Gewehr über…

In einem spannenden Wettkampf ging es dem hölzernen Kranich und seinem Federkleid an den Kragen. Am Ende hatte Moritz das glückliche Händchen und darf sich nun König Moritz Osterhues von Nehden nennen. Als König erwählte er sich Sarah Weitenberg. Nach einem feierlichen Candle-Light-Dinner lud das Königspaar zum Tanz.

Der DJ drehte die Musik auf – und was dann passierte, werden sie nicht glauben.

Wir sagen nur soviel: Wir sind froh, dass die Schützenhalle noch steht. Was für Feierbiester!

 

Da sind wir wieder!

Keine Sorge, wir sind nicht abgetaucht es gibt heute wieder ein Lebenszeichen der 80 Zeitreisenden Burgstädter.

Nach der Zeitreise ins Mittelalter begann der Freitag eine Stunde früher als gewohnt. Mit einem ritterlichen Frühstück stärkten sich die Burgfräulein und die jungen Knappen, um mit zwei großen Kutschen und sehr netten Kutschern ins 30 minütig entfernte Willingen zu gelangen. Dort angekommen ließen wir uns nicht von dem grauen Himmel und den leichten Regenschauern nicht beeindrucken und machten uns auf die Suche nach 16 kostümierten Betreuern. Ganz Willingen war verwundert über die verwunderlichen Gestalten und die große Kinderschar.

Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Wildpark, wo die Kochmuttis schon mit einer kräftigen Erbsensuppe auf uns warteten. Beeindruckende Greifvögel, Braunbären und ein ausgefallener Spielplatz ließen den Nachmittag wie im Fluge vergehen. Per pedes ging es dann bergab in Richtung Kutsche. Nach dem Abendessen wartete ein Lagerfeuer mit Spielen, Gesang und Marshmallows auf die nicht ermüdeten Kinder. Als Highlight des Tages begaben wir uns nach Einbruch der Dunkelheit auf eine schaurige Nachtwanderung, in mitten eines dunklen zugewucherten Waldes.

Der frühe Vogel fängt den Wurm – nicht

Nach einer kurzen Nacht erblickten die müden Krieger eine Stunde später als die letzten Tage die gedeckte Tafel. „Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider…“, unter diesem Motto stand der erste Block des heutigen Tages. Es wurden hitzige Schlachten beim Krieg der Farben geschlagen und der Sieg wurde im Nachhinein gebührend beim Holifestival gefeiert. Mit Mundschutz und Sonnenbrille wurden dann rund 8 kg Farbpulver durch die Luft geschleudert.

 

Nach der traurigen Verabschiedung unserer Kochmutti Angelika und der Begrüßung der neuen Künstlerin der Küche Marlies, stellten die Kinder ihr sportliches Können bei den Bundesjugendspielen unter Beweis. Um sich von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen werden es sich die Kinder heute vor der Leinwand gemütlich machen und mit Popcorn einen spannenden Film genießen.

Bis die Tage, wir kommen wieder keine Frage!

Die Geschichte vom Solar-Grill, bunten Fingernägeln und der Lederpille

Der Tag begann wie immer: Um 8 Uhr schallte laute Musik durch die Schützenhalle. Es dauerte nicht lange, und die erst verschlafenen Kinderaugen öffneten sich einen Spalt breit. An Weiterschlafen ist nicht zu denken: Denn köstliches Brot und leckerer Kakao warten schon auf dem Frühstückstisch. Gestärkt ging es dann in einen Tag voller Kreativität: Die AGs standen auf dem Plan. So konnten die Kinder eigenen Postkarten gestalten, der hohen Ingenieurskunst des Papierflieger-Bauens fröhnen oder sich noch schnell die Fingernägle machen lassen. Für den Freund des gepflegten Grillgutes, verwandelte sich einen alte Chips-Dose im Handumdrehen in einen leistungsfähigen Solar-Grill. Und natürlich durfte auch der ausgiebige Kick mit der Lederpille nicht fehlen.

Ach ja, heute haben wir wieder einmal die Zeitmaschine angeworfen: Nächste Halt: Mittelalter.

Pack die Badehose ein…

Sommer, Sonne, Sonnenschein – was will man mehr. Also nix wie los ins Freibad. Doch vor dem Sprung ins kühle Nass, hat der liebe Gott – zumindest hier in Nehden eine netter Wanderung den Berg herunter gesetzt. Aber für uns alles kein Problem. Und so konnte sich die erfrischende Kombination aus Wasserstoff und Sauerstoff nicht lange vor uns verstecken.

 

Ugga agga ug ug ag

Ugha aga ag ug ug. Ug ag ag u…

Wie, du sprichst kein neandertalisch? Gut, dann übersetzen wir das Ganze hier einmal simultan – nur für dich.

Du erinnerst dich an die Zeitmaschine? Heute haben wir sie zum ersten Mal in Betrieb genommen. Eigentlich wollten wir nochmal zum 13. Juli 2014 zurückreisen und Weltmeister werden, aber irgendwas ist mit den Zielkoordinaten wohl schief gelaufen. Und bevor wir uns umsahen, stand ein Horde wilder Neandertaler vor uns. Freundlich begrüßt von ein paar Keulen fing unsere Zeitreise schon super an. Erholt vom ersten Schreck und gestärkt durch eine ordentliche Portion Mamut-Gulasch ging es dann schließlich ab nach draußen, denn entscheiden ist auf’em Platz! Also ran an die Bälle und los geht das Sportturnier.

Am Abend wurden dann die feinsten Kleider aus dem Koffer geholt, denn selbst die Neandertaler verstehen in Sachen Dresscode beim Besuch des Casinos keinen Spaß.

Regen? Na und!?

Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein…

Sonnenschein? Wohl eher nicht. Nach den heißen Tagen hier in Nehden erwartete uns in der vergangenen Nacht eine feuchte Abkühlung.

Doch davon ließen wir uns nicht so einfach unterkriegen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück trafen wir uns wieder, um mit dem ersten Block zu starten. Hier waren Teamgeist, Ausdauer und Konzentration gefragt. In verschiedenen Gruppen haben die Kinder von der Leinwand anspruchsvolle akrobatische Übungen umgesetzt. Dabei kamen einige ganz schön ins Schwitzen. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Mittagspause bereiteten wir uns auf den zweiten Block vor. Mit festem Schuhwerk ging es dann in Richtung Alme. Ziel war die Almequelle, ein Ort in dem sich sicherlich auch ein Hobbit wohlfühlen würde. Auenland lässt grüßen.

Welchen Tag haben wir heute nochmal? Ach ja: MONTAG also hieß es am Abend MONTAGSMALER.

Und damit morgen die So

nne wieder scheint, alle bitte fleißig den Teller leer essen – wir haben heute schon unser bestes bei Tomatensuppe und Porreesuppe gegeben.