Pack die Badehose ein…

Sommer, Sonne, Sonnenschein – was will man mehr. Also nix wie los ins Freibad. Doch vor dem Sprung ins kühle Nass, hat der liebe Gott – zumindest hier in Nehden eine netter Wanderung den Berg herunter gesetzt. Aber für uns alles kein Problem. Und so konnte sich die erfrischende Kombination aus Wasserstoff und Sauerstoff nicht lange vor uns verstecken.

 

Ugga agga ug ug ag

Ugha aga ag ug ug. Ug ag ag u…

Wie, du sprichst kein neandertalisch? Gut, dann übersetzen wir das Ganze hier einmal simultan – nur für dich.

Du erinnerst dich an die Zeitmaschine? Heute haben wir sie zum ersten Mal in Betrieb genommen. Eigentlich wollten wir nochmal zum 13. Juli 2014 zurückreisen und Weltmeister werden, aber irgendwas ist mit den Zielkoordinaten wohl schief gelaufen. Und bevor wir uns umsahen, stand ein Horde wilder Neandertaler vor uns. Freundlich begrüßt von ein paar Keulen fing unsere Zeitreise schon super an. Erholt vom ersten Schreck und gestärkt durch eine ordentliche Portion Mamut-Gulasch ging es dann schließlich ab nach draußen, denn entscheiden ist auf’em Platz! Also ran an die Bälle und los geht das Sportturnier.

Am Abend wurden dann die feinsten Kleider aus dem Koffer geholt, denn selbst die Neandertaler verstehen in Sachen Dresscode beim Besuch des Casinos keinen Spaß.

Regen? Na und!?

Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein…

Sonnenschein? Wohl eher nicht. Nach den heißen Tagen hier in Nehden erwartete uns in der vergangenen Nacht eine feuchte Abkühlung.

Doch davon ließen wir uns nicht so einfach unterkriegen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück trafen wir uns wieder, um mit dem ersten Block zu starten. Hier waren Teamgeist, Ausdauer und Konzentration gefragt. In verschiedenen Gruppen haben die Kinder von der Leinwand anspruchsvolle akrobatische Übungen umgesetzt. Dabei kamen einige ganz schön ins Schwitzen. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Mittagspause bereiteten wir uns auf den zweiten Block vor. Mit festem Schuhwerk ging es dann in Richtung Alme. Ziel war die Almequelle, ein Ort in dem sich sicherlich auch ein Hobbit wohlfühlen würde. Auenland lässt grüßen.

Welchen Tag haben wir heute nochmal? Ach ja: MONTAG also hieß es am Abend MONTAGSMALER.

Und damit morgen die So

nne wieder scheint, alle bitte fleißig den Teller leer essen – wir haben heute schon unser bestes bei Tomatensuppe und Porreesuppe gegeben.

 

Was wäre ein Ferienlager ohne…

… Mikrowelle? Falsch.

… Goldfisch? Falsch.

… Weihnachtsbaum? Falsch.

Lassen wir die Raterei: Natürlich eine Lagerfahne! Also wirbelten heute Morgen die Pinsel über die weiße Stoffbahn und nach vielen gekonnten Strichen und Klecksen entsotand die obligatorische Lagerfahne. Ein Traum aus Plakafarbe geformt ist entstanden. Wir werden diesen Schatz die nächsten 14 Tage hüten, denn der Louvre hat schon angefragt. Die Kreativität unserer kleinen Pinselkönige breitete sich auch auf die Lagerküche aus. Und so servierte man heute zur klassischen Forelle-Vierkant blaues Kartoffelpüree – ein Traum in Schlumpfblau.

Am Nachmittag hieß es dann: Schatz, schnürr die Wanderschuhe, wie erkunden die Landschaft. Rund um die Schützenhalle warteten kniffelige Aufgaben die gelöst werden wollten.

Der Abend stand dann ganz im Zeichen von Günther Jauch: Wer wird Millionär – die Nehden-Edtion.

Ach ja, bevor wir es vergesssen: Eine Zeitmaschine haben wir auch noch gebaut. Mehr dazu morgen.

Wir sind da…

Wir haben es geschafft! Trotz gefühlten 38 Grad draußen, hat uns unser Busfahrer Heinrich an allen Staus vorbei in Rekordzeit in Nehden abgeliefert. Hier erwarteten uns dann schon der Betreuer-Vortrupp samt Kochmuttis mit erfrischenden Wassermelonen. Nach kurzer Stärkung verwandelte sich die Schützenhalle in handumdrehen in ein Feldlager für 60 Kinder und ihre Betreuer. Wo passt die Matratze noch hin, das Feldbett quer oder längs aufstellen? Gut das wir alle massig Tetris-Erfahrung vorweisen können: So wurde auch das erste Chaos gemeistert und mittlerweile nennen wir die Schützenhalle schon fast unser zuhause – so wohnlich ist es hier. Auch das Essen schmeckt wie bei Muttern: Nudeln al dente an einem Traum von Currwurst – leeeeeeecker!

Zum Abend standen dann die obligatorischen Kennenlernspiele auf dem Programm – bevor es dann der Schlafsack rief. Der 1. Tag war schon einmal wunderbar – und noch 13 spannende werden folgen.

 

Los geht die wilde Fahrt

Die Unmengen an Gepäck sind verstaut, Pfr. Döcker hat uns den Reisesegen gespendet, jeder hat einen Sitzplatz: Jetzt geht’s los – Nehden wir kommen!

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