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Die erste Prüfung

Tag 4 im Dschuuuuungel 🌿💦

So laaaangsam merken wir, dass das Ferienlager mittlerweile in vollem Gange ist. Die ersten müden Augen werden morgens nur noch mit Mühe geöffnet, die Stimmen klingen ein bisschen verschlafener und auch der unverwechselbare Lagergeruch hält langsam, aber sicher Einzug in unsere Halle. Eine wilde Mischung aus Schlafsack, Sportschuhen, Sonnencreme und Abenteuer – wer ihn kennt, weiß: Jetzt sind wir endgültig angekommen!

Unser Tag begann wie gewohnt mit lauter Musik. Besonders sanft werden wir hier im Dschungel schließlich nicht aus dem Schlaf geweckt. Während die einen bereits beim ersten Ton aus ihren Betten sprangen, brauchten andere etwas länger, um zu verstehen, wo sie überhaupt waren. Doch spätestens der Duft des Frühstücks lockte auch die letzten müden Dschungelbewohner aus ihren Schlafsäcken.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde es kreativ und sportlich, denn unsere verschiedenen AGs standen auf dem Programm. Für jeden war etwas dabei: Beim Fußball und Volleyball konnte man sich richtig auspowern, beim Tanzen wurden die ersten Schritte und Choreografien ausprobiert und beim Basteln von Magneten und Postkarten war jede Menge Kreativität gefragt. Es wurde geklebt, gemalt, gespielt, getanzt und gelacht. So konnte jeder seinen Vormittag ganz nach den eigenen Vorlieben verbringen – sportlich, kreativ oder irgendwo dazwischen.

Unsere Dschungelküche hatte sich natürlich auch für das Mittagessen wieder eine ganz besondere Delikatesse einfallen lassen. Auf der Speisekarte stand heute fermentierter Fisch. Klingt nach einer echten Dschungelprüfung, war aber zum Glück nur die etwas dramatischere Bezeichnung für Fischstäbchen. Gemeinsam mit den passenden Beilagen stärkten wir uns für den Nachmittag – und das war auch dringend nötig.

Denn bei den sommerlichen Temperaturen sollte das Nachmittagsprogramm vor allem eines bringen: Abkühlung! Bei unserer Wasser-Lager-Olympiade warteten verschiedene nasse Aufgaben und Spiele auf uns. Es wurde transportiert, gezielt, geschüttet, gespritzt und dabei natürlich möglichst viel Wasser über den eigenen Kopf oder den der anderen verteilt.

Anfangs versuchten wir noch, die einzelnen Disziplinen ordentlich durchzuführen. Doch wie sollte es auch anders sein: Irgendwann verwandelte sich die Olympiade in eine riesige Wasserschlacht. Eimer wurden zweckentfremdet, Flaschen zu Wasserwerfern und die Betreuer zu besonders beliebten Zielscheiben. Am Ende blieb kaum jemand trocken. Die Kinder waren glücklich, die Kleidung klatschnass und die Abkühlung definitiv gelungen!

Nachdem alle einigermaßen getrocknet waren, wartete am Abend das große Highlight auf uns: unsere erste richtige Dschungelprüfung. Dafür waren keine Geringeren als Bonja und Beatlow erneut angereist. Begleitet von Kameras, Produktionsteam und jeder Menge Spannung betraten sie die Arena. Die Regeln waren eindeutig: Betreuer gegen Kinder!

Welcher Betreuer antreten musste, durfte im Vorfeld unsere Instagram-Community entscheiden. Das Urteil war gefallen – Marvin musste sich der Prüfung stellen. Bei den Kindern entschied das Los. Getroffen hat es Alex, der sich mutig der Herausforderung stellte. Somit hieß es: Alex gegen Marvin, Kind gegen Betreuer, Wissen gegen gefährliches Halbwissen!

Die beiden nahmen ihre Plätze ein und dann begann das „Quiz des Grauens“. Und liebes Lagertagebuch, du merkst es vermutlich schon: Es wurde tatsächlich grauenvoll. Bonja und Beatlow stellten Fragen, bei denen selbst die Zuschauer ins Grübeln kamen. In der Arena wurde geraten, gezweifelt und gehofft – manchmal mit Erfolg, manchmal eher weniger.

Alex konnte zwei von vier möglichen Sternen für die Kinder erspielen. Für Marvin und damit für die Betreuer sah es hingegen deutlich düsterer aus: null von vier Sternen. Kein einziger! Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie schwer die Beantwortung solcher Fragen eigentlich sein kann. Schließlich weiß doch wirklich jeder, dass Regenwürmer fünf Herzen haben … oder etwa nicht? Marvin weiß es auf jeden Fall jetzt.

Nach dieser ersten Runde brauchten Kandidaten und Publikum zunächst eine kurze Werbepause. Einmal durchatmen, das gerade Gelernte verarbeiten und neue Hoffnung schöpfen. Denn noch war der Abend nicht vorbei.

Anschließend ging es weiter mit „1, 2 oder 3 – letzte Chance … vorbei!“. Nun waren nicht nur Wissen, sondern auch Schnelligkeit und eine gute Entscheidung gefragt. Die Fragen wurden vorgelesen, die Antwortmöglichkeiten genannt und dann hieß es: schnell auf das richtige Feld! Doch wer einmal falsch stand, konnte seine Entscheidung nicht mehr rückgängig machen. Die Arena fieberte mit, jubelte bei richtigen Antworten und litt bei jedem falsch gewählten Feld.

Bonja und Beatlow führten uns gewohnt charmant und mit einer ordentlichen Portion Schadenfreude durch die Prüfung. Auch unsere Kameras hielten selbstverständlich jeden triumphierenden Blick, jedes ratlose Gesicht und jeden kleinen Wissensaussetzer fest. Schließlich soll auch die Außenwelt erfahren, wie sich unsere Kandidaten im Dschungel geschlagen haben.

So endete ein Tag, an dem wirklich alles dabei war: kreative Ideen, sportlicher Ehrgeiz, eine wilde Wasserschlacht, ungewöhnliche Dschungelspezialitäten und eine Prüfung, die ihrem Namen alle Ehre machte.

Die Kinder konnten die ersten Sterne sichern, während bei den Betreuern wohl noch ein kleiner Nachhilfekurs in Biologie nötig ist. Aber keine Sorge: Die nächste Dschungelprüfung kommt bestimmt – und vielleicht wissen dann auch die Betreuer, wie viele Herzen ein Regenwurm hat.

Ein ereignisreicher vierter Tag geht zu Ende. Die Müdigkeit wächst, der Lagergeruch wird stärker und der Kampf um die Sterne hat gerade erst begonnen! 🌿⭐

 

 

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Daniel Wüller

    Guten Morgen liebes Dschungelcamp,

    danke erstmal für das ausführliche Lagertagebuch, somit können wir quasi hautnah an euren Erlebnissen teilhaben.
    Die Fotos unterstreichen eure gute Stimmung!
    Ganz viel Spaß weiterhin.
    Liebe Grüße an Mira

  2. Carina Thomassen

    Hallo liebes Dschungelcamp,

    das sieht nach ganz viel Spaß aus. Jeden Morgen wird erstmal das Lagertagebuch gelesen und die Fotos studiert.
    Wir freuen uns, dass ihr so eine tolle Zeit habt.
    Liebe Grüße aus Raesfeld besonders an Jonah, Leo und Felix!

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