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Mit Zappelzora und DinkelDörthe durch den Tag

Tag 7 im Dschuuuuungel – Zeit für ein Zwischenfazit 🌿

Ist heute wirklich schon Tag 7? Die Hälfte unseres Dschungelabenteuers ist beinahe geschafft – und so langsam können wir ein erstes Zwischenfazit ziehen:

100 Brote, 24 Gläser Nutella, 50 Kilogramm Kartoffeln und drei kaputte Luftmatratzen. Dazu unzählige verlorene Socken, erste müde Augen und ein Lagergeruch, der sich inzwischen auch durch großzügiges Lüften nicht mehr beeindrucken lässt.

Doch vor allem wird die Stimmung von Tag zu Tag ausgelassener. Aus vielen einzelnen Kindern, Betreuern und Kochmuttis ist in der vergangenen Woche eine kleine Dschungelfamilie entstanden – mit allem, was dazugehört: mit Freude und kleinen Sorgen, mit lautem Lachen und leiseren Momenten, mit gegenseitigem Trösten, Aufeinander-Aufpassen und ganz viel Zusammenhalt. Man kennt sich inzwischen, weiß, wer morgens besser noch nicht angesprochen werden möchte, wer sein Nutellabrot besonders dick bestreicht und wer garantiert wieder nicht weiß, wo die eigene Trinkflasche geblieben ist.

Unser heutiger Tag begann mit Zappelzora und Dinkeldörthe, die uns zu einer gemeinsamen Yogastunde empfingen. Bevor es losging, mussten wir zunächst unsere innere Mitte finden – wobei manche von uns schon froh gewesen wären, morgens ihre zweite Socke zu finden.

Bei sanften Klängen, tiefen Atemzügen und einer ordentlichen Portion esoterischem Gedöns ließen wir die Energie des Dschungels durch unsere Körper fließen. Wir begrüßten die Sonne, spürten den Boden unter unseren Füßen und versuchten, unseren Geist mit dem Universum zu verbinden. Während die einen im herabschauenden Hund vollkommen aufgingen, kämpften die anderen eher damit, nicht umzufallen oder laut loszulachen.

Zappelzora und Dinkeldörthe führten uns dennoch tiefenentspannt durch die verschiedenen Übungen. Wir atmeten positive Energie ein, schlechte Laune aus und schickten unsere müden Knochen gedanklich auf eine kleine Wellnessreise. Ob am Ende wirklich alle ihre innere Mitte gefunden haben, wissen wir nicht. Einige fanden immerhin ihre Zehenspitzen wieder – und das ist nach einer Woche Ferienlager ja auch schon eine beachtliche Leistung.

Am Nachmittag folgte dann das absolute Kontrastprogramm: Statt Entspannung und innerer Ruhe wartete ein großes Völkerballturnier auf uns. Aus meditativer Stille wurden plötzlich laute Anfeuerungsrufe, aus langsamen Bewegungen schnelle Ausweichmanöver und mit der eben noch gefundenen inneren Mitte war es schlagartig vorbei.

Die Gruppen traten gegeneinander an und kämpften mit vollem Einsatz um jeden Treffer. Es wurde geworfen, gefangen, ausgewichen und lautstark mitgefiebert. Dabei zeigte sich wieder einmal: Im Dschungel wird niemand kampflos aufgegeben. Trotz aller sportlichen Rivalität standen natürlich der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund – auch wenn der Ehrgeiz bei einigen zwischendurch etwas deutlicher zu erkennen war.

Nach diesem sportlichen Nachmittag durfte es am Abend wieder etwas gemütlicher werden. Gemeinsam bauten wir ein großes Sandwichbuffet auf, an dem sich jeder sein ganz persönliches Meisterwerk zusammenstellen konnte. Ob klassisch belegt, besonders kreativ kombiniert oder so hoch gestapelt, dass beim ersten Bissen die Hälfte wieder herausfiel – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Mit vollen Tellern und gut versorgt machten wir es uns anschließend für unseren gemeinsamen Kinoabend gemütlich. Nach einer Woche voller Spiele, Prüfungen und Abenteuer tat es richtig gut, einfach einmal zusammenzusitzen, einen Film zu schauen und den Tag ganz entspannt ausklingen zu lassen.

Tag 7 endet damit deutlich ruhiger, als er am Nachmittag noch aussah. Die Bäuche sind voll, die Yogamatten wieder eingerollt und die kleine Dschungelfamilie rückt immer enger zusammen.

Die erste Woche ist fast geschafft – doch zum Glück ist unser Abenteuer noch lange nicht vorbei. 🌿🧘🏼‍♀️🥪

 

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Jana, Daniel und Kerstin

    Hallo liebes Lagerteam!
    Wie wir täglich im Blog verfolgen können, habt ihr wirklich ein tolles Programm auf die Beine gestellt! Da kann keine Langeweile aufkommen. Wir wünschen allen weiterhin viel Spaß und noch viele spannende Abenteuer!
    Liebe Grüße an alle, vor allem an Mia und den Rest der sauren Gurken!

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