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Tag 13: Kisten, Kiosk & Chaos-Kapitän:innen

Liebes Lagertagebuch,

Es ist verrückt, wie schnell zwei Wochen vergehen können. Heute standen wir schon wieder zwischen Kisten, Koffern und Kartons – die Hälfte des Lagers ist schon abgebaut. Es fühlt sich an wie ein doppelter Umzug in nicht einmal 14 Tagen.
Und während man noch versucht, den Schlafsack ordentlich zu rollen, kommt es einem plötzlich in den Kopf: „Das hier geht bald zu Ende.“

Was das alles möglich macht? Unsere CREW.
Diese Menschen sind nicht nur Betreuerinnen und Betreuer – sie sind Herzblut, Rückgrat und Motor dieses Lagers.
Sie tragen, räumen, organisieren, reparieren, lachen und trösten. Sie sind Herzensmenschen, Arbeitstiere und Improvisationskünstler in einem. Ohne euch würden wir hier nicht stehen.
Ihr macht dieses Lager zu dem, was es ist – und dafür: Danke. Von Herzen.

Der Morgen – zu früh und doch zu schnell vorbei

Heute früh war es wie immer: zu früh.
Man sieht es allen an – die Schlafreserven sind leer, die Augenringe tief, die Bewegungen langsam. Und trotzdem: Ein Blick in die Runde, ein kurzes Lächeln – und alle wissen, warum wir hier sind.

Betreuerversteigerung – 3, 2, 1, meins!

Die Betreuerversteigerung ist einer dieser Momente, auf die alle warten – und die gleichzeitig verraten: Es ist fast vorbei.
13 Tage lang haben die Kinder Punkte gesammelt – bei Spielen, Rätseln, besonderen Diensten. Heute hieß es: Punkte zählen, Strategien besprechen, und dann: „3, 2, 1 – meins!“

Jeder Betreuer hielt einen Umschlag in der Hand – und die Kinder ersteigerten nicht nur die Person, sondern auch die Aufgabe darin. Manche sorgten für Jubelstürme:

  • Fast-Food-Fahrt

  • Cola zum Mittagessen

  • Einkauf im Supermarkt

  • Sitzplatzwahl im Bus

Andere zauberten ein Schmunzeln – oder ein Stöhnen:

  • Bedienen einer anderen Gruppe

  • Einen ungeliebten Dienst übernehmen

Es war laut, chaotisch, fröhlich – und wieder so ein typischer Lagermoment, bei dem man vergisst, wie müde man ist.

Mittags – Putenbraten und ein Kiosk im Ausverkauf

Zum Mittag gab es Putenbraten mit Kartoffeln und Rotkohl – ein warmes, stärkendes Essen, das genau richtig war, um kurz innezuhalten.
Danach stand das nächste Ritual an: Kiosk-SALE.
KTB und Luise verkündeten: „Alles muss raus – heute alles billig!“
Innerhalb kürzester Zeit war der Kiosk leergefegt. Süßigkeiten weg, Getränke weg – und auch ein bisschen das Gefühl, dass hier gerade ein kleines Kapitel zu Ende geht.

Nachmittags – Gemeinschaft statt Gruppen

Eigentlich war Gruppen-Nachmittag geplant.
Aber wenn man fast zwei Wochen zusammenlebt, dann verschwimmen diese Grenzen.
So zogen heute bunte Interessensgruppen los – allen voran eine große Truppe, die gemeinsam zur Möhne wanderte. Nicht der See, sondern der Fluss. Einfach zusammen, einfach draußen, einfach Lager.

Abends – Flugzeugabsturz und kleine Wunder

Der Abend brachte das letzte große Highlight des Tages: Flugzeugabsturz.
Die Kinder mussten unsere CREW verarzten, retten und in Sicherheit bringen. Und als wäre das nicht knifflig genug, gab es auch noch blinde Passagiere, die Minuspunkte brachten.
Es wurde gelacht, gerufen, diskutiert – und am Ende lagen wieder alle beisammen, etwas erschöpft, aber mit leuchtenden Augen.

Und zwischen all dem…

…füllen sich Container, werden Buntstifte angespitzt, Post verteilt, Dinge gefunden, die man gar nicht vermisst hat, und Augen verdreht – manchmal vor Stress, oft vor Lachen.

Fazit – ein (fast letzter) Tag mit diesem ganz besonderen Beigeschmack

Es war einer dieser Tage, an denen man merkt:
Wir sind mehr als eine Gruppe von Menschen, die zwei Wochen im Sauerland verbringen.
Wir sind eine Gemeinschaft, eine Familie auf Zeit.
Wir teilen Schlafmangel, Pommes, Siege, Niederlagen, Schlachtrufe und Momente, die uns noch lange begleiten werden.

Tag 13:  geschafft – mit Herz, Humor, Muskelkater und einer Prise Abschiedsschmerz.

 

 

   

 

 

                                        

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Melanie Schultewolter

    Hallo!
    Wir wünschen allen eine schöne letzte Lagernacht!😊🌻
    Genießt zusammen die letzten Stunden im Sauerland!🤩
    Vielen lieben Dank an das Betreuerteam für die tollen 14 Tage!
    Gute Heimreise, bis morgen! 🚛
    Liebe Grüße an Marieke Schultewolter und an Ida: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag 🎈🎉💐!
    Familie Schultewolter

  2. Sandra

    Guten Morgen liebes Lagertagebuch, liebes Ferienlager Ramsdorf. Jeden Morgen habe ich mit großer Freude eure Tagebucheinträge gelesen. Unglaublich jetzt sind schon 14 Tage fast um….

    Liebes Betreuerteam ein großes DANKESCHÖN an euch, dass ihr mit so viel Freude, Kreativität und Einsatz unsere Kinder begleitet habt.

    Einen schönen letzten Tag euch und eine gute Heimfahrt!

    1. Jenny Kormann

      Auch von uns ein riesen Dankeschön 🤗 es war jeden Tag schön, von euch zu lesen 😊 Eine gute Heimfahrt!! Wir freuen uns schon 🤗🤗

  3. Sandra

    Guten Morgen liebes Lagertagebuch, liebes Ferienlager Ramsdorf!
    Voller Spannung und Vorfreude auf das was ihr erlebt habt, habe ich jeden Morgen eure Einträge verfolgt – oh je was mach ich denn jetzt Morgens😉… Unglaublich die 14 Tage sind fast rum…. Ihr seid einfach unglaublich was ihr da auf die Beine gestellt habt, soviel Kratives mit Spaß und Witz.

    Danke, liebes Betreuerteam, dass ihr unseren Kindern diese unvergessliche Zeit ermöglicht habt. Einen schönen letzten Tag und eine gute Heimfahrt Morgen.

    Viele Grüße

  4. Ann-Katrin Klumpjan

    Genießt nochmal den letzten Tag,auch wenn großes Aufräumen ansteht,die Augenringe immer größer werden…Ihr könnt definitiv sagen,dass es mal wieder ein Hammer-Ferienlager war! Mega,was ihr da wieder auf die Beine gestellt habt! Lieben Gruß an Pia und dann sehen wir uns morgen alle wieder !!

  5. Angelika Knuf

    Hallo, jetzt sind die 14 Tage schon fast zu Ende. Es ist jedes Jahr aufs Neue schön zu sehen, wie ihr mit soviel Herzblut diese 14 Tage gestaltet. 🥰
    Ein „ großes Lob und ein dickes Dankeschön „! Bis morgen und viel Spaß beim aufräumen.

    Lg Angelika Knuf

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